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Brandenburger Tor

30 MIn.

Sicherlich ist das Brandenburger Tor die bekannteste Sehenswürdigkeit Berlins. Jeder Besucher möchte dort ein Foto machen. Viele Berliner haben noch die Bilder mit der Mauer vor Augen. Dies ist glücklicherweise lange her. Heute ist der Pariser Platz eher durch moderne Architektur geprägt. Zwei Botschaften, die Akademie der Künste und das berühmte Hotel Adlon bilden die Nachbarschaft. Auf der westlichen Seite befindet sich die Straße des 17. Juni und der Platz des 18. März. Es ist ein idealer Ort, um Spaziergänge zu beginnen.

Informationen zum Erlebnis

Dauer

die meisten Besucher bleiben ca. eine halbe Stunde vor Ort.

Ort

Brandenburger Tor, Pariser Platz, 10117 Berlin, Deutschland

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Für Gruppen

Bietet Berlin KonTouren Stadtführungen unterschiedliche Touren an, die am Brandenburger Tor beginnen oder enden.

Geschichte

Der König von Preußen ließ das Tor bauen. Sein Architekt Carl Gotthard Langhans machte die Pläne dazu. 3 Jahre Bauzeit. Ziemlich schnell für ein Berliner Bauprojekt. 1791 konnten die Berliner endlich durch spazieren. Ein Stück Athen in Berlin. Die Akropolis war Vorbild. Etwas später kam noch die Quadriga aufs Tor. Die römische Siegesgöttin Victoria fährt mit ihrem Wagen in die Stadt. Sieg und Frieden in einer Figur. Napoleon gefiel es gut. Er nahm sie als Souvenir mit nach Paris als Kunststück für ein neues Museum. Dazu kam es allerdings nicht. Die Preußen wollten die Quadriga und ihre Identität gern zurück. Mit vereinten Kräften konnte man den Kaiser der Franzosen schlagen und den verlorenen Schatz zurückholen. Natürlich war man sehr Stolz. Das Brandenburger Tor war dann noch sehr oft Kulisse für nationale Veranstaltungen. Ein Hoch auf den König, auf den Kaiser und ein Hoch auf das Deutsche Reich ab 1871. So wurde jedes Jahr gefeiert. 1914 dann wieder mit Hurra in den Krieg. 4 Jahre und wie immer nur Verlierer. Nun war Zeit für etwas Neues. Einige trauten sich die Demokratie zu versuchen. Es war schwer und es gab viele Gegner. Ein Kampf um die Macht mit allen Mitteln. Auch mit Gewalt. Wirtschaftskrisen machten es den Radikalen einfach. Viele wurden der Demokratie müde. Die neue politische Macht demontierte ab 1933 das politische System und zerstörte die Freiheit. Die Diktatur war zurück. Hitler benutzte das Brandenburger Tor für seine Propaganda. Es war ein Krieg gegen die ganze Welt. Die Welt schlug zurück. Die Bomben fielen auf Berlin. Der Krieg ging vorbei. Millionen Menschen tot. Die Alliierten fuhren nun durch das Tor. Zwei politische Ideen prallten aufeinander. Zwei Staaten wurden gegründet. Die Menschen sollten sich für etwas entscheiden. Viele entschieden sich für die Freiheit. Die nicht gewählten Machthaber in der DDR hatten schon bald keine Argumente mehr. Feindbilder wurden aufgebaut. Eine Mauer wurde errichtet. Natürlich für den Frieden, wie so oft. Das Brandenburger Tor war nun Teil der Grenze zwischen Ost und West. Familien und Freundschaften wurden zerrissen. Die Berliner mussten sich daran gewöhnen. 28 Jahre. Dann war das politische Experiment im Osten am Ende. Aber nicht die Menschen. Sie holten sich die Freiheit zurück. Der eiserne Vorhang fiel. 2019 feierten wir 30 Jahre Mauerfall und das Brandenburger Tor ist ein weltbekanntes Symbol für ein gemeinsames Europa. Hunderte Demonstrationen beginnen oder enden heutzutage da. Somit ist es in Berlin einer der Orte um wichtige Fragen zu stellen.

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Wichtige Hinweise

  • Das Brandenburger Tor kann rund um die Uhr besucht werden. Allerdings kann es immer mal wieder bei Großveranstaltungen und Staatsbesuchen Absperrungen kommen.